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Das 6-Konten-Modell kann dabei helfen, die eigenen Finanzen besser zu kontrollieren und gezielt ein Vermögen aufzubauen. Das Mehrkontenmodell teilt dabei alle Ausgabenarten genau auf und verteilt sie auf je ein eigenes Konto. Was das Konzept des Autors und Motivationsredners T. Harv Eker von anderen Kontenmodellen unterscheidet, ist die Einführung eines Kontos für Weiterbildung und eines für Spenden.

Wie das 6-Kontenmodell genau funktioniert, für wen es geeignet ist und ob Familien, Singles und Paare damit gleichermaßen sparen können, erklären wir in diesem Artikel. Die besten Girokonten und Banken für das Sechs-Konten-Modell haben wir ebenfalls für dich recherchiert, sodass du direkt den passenden Anbieter auswählen kannst.

6-Konten-Modell: Das Wichtigste in Kürze

  • Das 6-Konten-Modell wurde vom Autor und erfolgreichen Geschäftsmann T. Harv Eker entwickelt.

  • Dieses Girokonto besteht aus 6 unterschiedlichen Geldtöpfen, in die du monatlich einen gewissen Betrag einzahlen solltest.

  • Neben Kosten für Lebensmittel und Versicherungen werden auch andere Ausgaben wie Spenden und deine persönlichen Ziele im Leben bei der Aufteilung berücksichtigt.

  • Das Einrichten von sechs Konten lohnt sich, da es dir einen besseren Überblick über deine Finanzen verschafft und Überausgaben in einzelnen Bereichen verhindert.

  • Wo du jedes Konto eröffnest, kannst du selbst entscheiden. Hilfreiche Tipps zur Auswahl der richtigen Anbieter bietet unsere praktische Übersicht.

  • Das 6-Konten-Modell eignet sich für alle, die nachhaltig Vermögen aufbauen und Kontrolle über ihre Einnahmen und Ausgaben haben wollen.

Überblick: Die besten Anbieter für das 6-Kontenmodell

Wer 6 Konten führen will, der sollte darauf achten, Banken mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu wählen. Das Basiskonto sollte am besten ein kostenloses Girokonto oder ein Girokonto mit Prämie sein. Online-Banking per App sollte natürlich enthalten sein und es sollten gute Zinsen für das Sparkonto angeboten werden.

In der folgenden Tabelle haben wir für dich hervorragende Anbieter und ihre Angebote für dich aufgelistet.

Hinweis: Wenn du ein Geldinstitut nicht kennst und noch nie Werbung für ein Konto dort gesehen hast, muss das kein schlechtes Zeichen sein. Es gibt viele relativ neue Online-Banken, die günstige Konten und Unterkonten anbieten und oft zu einer großen Bank gehören.

Was ist das 6-Konten-Modell?

Das 6-Konten-Modell ist eine Methode, um die volle Kontrolle über die eigenen Finanzen zu erlangen und sowohl kurz- als auch langfristige Ziele zu erreichen. Persönliche Wünsche, der nächste Urlaub, eine neue Waschmaschine oder ein neues Auto können durch ein klares Spar-System leichter gestemmt werden.

Auch um die Altersvorsorge, den Vermögensaufbau oder eine hohe Stromnachzahlung muss man sich keine Sorgen mehr machen, wenn man etwas Mühe investiert und seine Ausgaben strukturiert. Dabei hilft die Aufteilung aller Einnahmen und Kosten auf 6 Konten.

Diese 6 Konten gibt es

Die Grundvoraussetzung für die Umsetzung des 6-Konten-Modells ist die Eröffnung von unterschiedlichen Konten mit eigenen Budgets. Folgende Geldtöpfe werden auf je einem eigenen Konto benötigt:

Konto

Zweck

1. Alltagskonto

Für Haushaltskosten, Versicherungen, Miete etc.

2. Investmentkonto

Als Geldanlage zur Vermögensbildung.

3. Sparkonto

Für langfristige Ziele und größere Anschaffungen.

4. Fortbildungskonto

Um Weiterbildungen und Qualifikationen zu finanzieren.

5. Spaßkonto

Für persönliche Ausgaben wie Urlaub und Hobbies.

6. Spendenkonto

Um soziale Projekte zu unterstützen.

Nicht für alle diese Bereiche ist ein Girokonto sinnvoll. Für Sparkonten kannst du unter anderem Tagesgeldkonten, Depots oder einen ETF-Sparplan nutzen.

Tipp: Für Selbstständige und Freelancer eignet sich das 6-Konten-Modell ebenfalls. Bei der Führung eines Geschäftskontos statt des ersten Kontos sollten nach Möglichkeit keine Kontoführungsgebühren entstehen. Filialbanken machen dir häufig bessere Angebote für ein Konto als reine Direktbanken.

So teilst du dein Geld auf

Das Gehalt geht erst einmal auf dem Konto für Alltagsausgaben ein, von wo es auf die einzelnen anderen Geldtöpfe weiter überwiesen wird. Für die prozentuale Aufteilung ist folgende Umsetzung empfehlenswert:

  • 50 % der Einnahmen verbleiben auf dem Alltagskonto

  • 10 % des Geldes landen auf dem Investmentkonto

  • 15 % sind für Spar-Zwecke vorgesehen

  • 10 % solltest du auf das Fortbildungskonto einzahlen

  • 10 % erhält auch das Spaßkonto

  • 5 % sind noch übrig für das Spendenkonto

Tipp: Statt jeden Monat einzelne Gelder von einem Konto auf das andere zu überweisen, ist es empfehlenswert, für alle Zahlungen Daueraufträge anzulegen. Dadurch kommt garantiert immer die richtige Summe für den jeweiligen Bereich an und du sparst dir die Mühe, das Geld abzuheben und dann das Geld einzahlen zu müssen.

Das 6-Konten-Modell einrichten in wenigen Schritten

Das 6-Konten-Modell einzurichten ist weniger Arbeit, als man zuerst denken kann. Auch wenn vielen Menschen bei der Erwähnung der Begriffe Altersvorsorge und Finanzen ihre eigene Unkenntnis klar wird, ist es wichtig, sich mit diesen Kategorien möglichst früh auseinanderzusetzen.

1. Schritt: Ordnung ins Chaos bringen

Die Grundlage für jedes Mehrkontenmodell ist eine Auflistung der Ausgaben und Einnahmen. Dies kann beispielsweise in Form einer Excel-Tabelle geschehen. Hast du ein Gemeinschaftskonto mit deinem Partner, ist dies noch wichtiger und die Übersicht sollte die Ausgaben und Einnahmen von beiden Kontoinhabern enthalten.

2. Schritt: Den passenden Partner finden

Wer sich für die Umsetzung des 6-Konten-Modells entschieden hat, um einen besseren Überblick über Ausgaben und Sparen zu bekommen, steht vor der Entscheidung, wo er die benötigten Konten eröffnen soll. Unsere praktische Tabelle vergleicht gute Anbieter für das Haupt-Konto ebenso wie für die Unterkonten.

Achtung: Prüfe die Angebote der Geldinstitute genau, damit du nicht unvorhergesehene Kosten für Daueraufträge oder Überweisungen zahlen musst! Unklare Begriffe in den Verträgen solltest du dir immer erläutern lassen.

3. Schritt: Die neuen Konten füttern

Sind die neuen Konten eingerichtet, sollte schnell die erste Überweisung auf dieses Konto erfolgen, um direkt mit der Umsetzung der neuen Praxis zu starten.

4. Schritt: Automatisierungen einrichten

Damit du nicht jeden Monat alles manuell machen musst, richtest du dir einen Dauerauftrag auf jedes Konto ein. So verhinderst du auch, dass du etwas vergisst oder doch mehr für etwas ausgibst, das so nicht geplant war.

Tipp: Wenn du Schulden oder offene Kredite hast und somit Probleme bei der Eröffnung neuer Konten, versuche es doch mit einem Girokonto ohne Schufa. Alternativ kannst du auch ein reines Guthabenkonto eröffnen.

T. Harv Eker: Erfinder des 6-Konten-Modells

Der Autor T. Harv Eker ist ein kanadischer Geschäftsmann und Motivationscoach, der laut eigenen Angaben bereits über 5 Millionen Menschen dabei geholfen hat, ihrem Ziel von wahrer finanzieller Freiheit näherzukommen, indem sie seine Tipps befolgen.

Seine Theorie des 6-Konten-Modells heißt im Original Jars Money Management System. Diese Methode eröffnet Menschen in jedem Alter die Möglichkeit, ihren persönlichen Geld-Bedarf zu analysieren und durch die Nutzung mehrerer Kontos die Grundvoraussetzung für eine bessere Verwaltung ihrer Ausgaben zu schaffen.

Durch etwas Aufwand bleibt am Ende des Monats so nicht nur mehr Geld zum Leben übrig, sondern man investiert zusätzlich in den eigenen Vermögensaufbau und die Altersvorsorge.

Hinweis: Du musst noch nicht im Arbeitsleben stehen, auch wer ein Studentenkonto hat, kann bereits damit beginnen, seine langfristigen Ziele zu erreichen!

Tipp: Durch einen regelmäßigen Kostenabgleich und die Anpassung der Beträge, die auf jedem Konto eingehen, kannst du die Nutzung deiner Unterkonten optimieren.

So sparst du Geld für verschiedene Zwecke

Beim 6-Konten-Modell nach T. Harv Ekers wird das Geld auf sechs verschiedene Geldtöpfe mit je einem eigenen Konto aufgeteilt. Jedes Konto dient einem bestimmten Vorhaben und wird monatlich um einen festen Betrag erhöht.

Diese Geldtöpfe sind nichts anderes als unterschiedliche Bankverbindungen, auf die monatlich etwas einsparst.

  • Das Alltagskonto ist wie bei anderen Mehrkontenmodellen für den alltäglichen Bedarf wie Lebensmittel, Miete und Versicherungen gedacht.

  • Das Investmentkonto hilft auch jungen Menschen dabei, nicht nur im Hier und Jetzt zu leben, sondern bereits früh an Altersvorsorge zu denken.

  • Das Rücklagenkonto deckt alle kurz- und langfristigen Spar-Ziele ab. Es dient sowohl als Geld-Polster, das genutzt werden kann, wenn das Auto streikt oder die Waschmaschine defekt ist, als auch für unerwartete oder geplante größere Ausgaben.

  • Besonders am 6-Konten-Modell nach T. Harv Eker ist das Konto für Fortbildungskosten. Ein Blick auf die eigene Karriere zeigt auf, dass man durch entsprechende Weiterbildungen oder Kurse seine Chancen in der Berufswelt oft noch verbessern kann. Wer hierfür regelmäßig Geld auf einem Konto auf die Seite legt, dem fällt es nicht schwer, auch mal einen größeren Betrag für eine sinnvolle Zertifizierung auszugeben.

  • Ein gutes Gefühl gibt es einem, wenn man trotz gesetzter Sparziele noch ein Konto für Spaß-Ausgaben hat. Vom Geld, das hier gespart wird, kannst du essen gehen, in den Urlaub fahren, einmal ausgiebig shoppen oder dir ein Wellness-Wochenende gönnen.

  • Spenden sind ein weiteres Beispiel für Dinge, die uns ein gutes Gefühl geben und dennoch oft vernachlässigt werden. Wer für eine gute Sache spendet, tut nicht nur etwas Gutes und unterstützt die Arbeit für eine gute Sache, sondern kann die Ausgaben auch bei der Steuer absetzen.

Tipp: Für die Altersvorsorge auf einem Konto eignet sich besonders gut eine Geldanlage mit ETFs (Exchange Traded Funds, was bedeutet, dass es sich um börsengehandelte Fonds handelt). Einen ETF-Sparplan kannst du entweder selbst erstellen oder du lässt dir Tipps von einem Finanzberater geben.

Ziel des Fortbildungskontos

Das Konto für Fortbildungskosten dient als Investition in die eigene Bildung und berufliche Weiterentwicklung. Durch eine bessere Qualifikation verbessert sich meist auch das Gehalt deutlich.

Ob das nun ein nachgeholter Schulabschluss, eine Weiterbildung oder Zertifizierung in einem speziellen Bereich, ein Seminar für Führungskräfte oder ein Sprachkurs ist, alles, was dich im Beruf weiterbringen kann, ist sinnvoll und über dieses ganze Konto abgedeckt.

Warum ein Spendenkonto?

Viele Menschen scheuen sich davor, ihr hart verdientes Geld zu spenden. Wer jedoch monatlich einen festen, wenn auch kleinen Betrag für genau diese Intention auf ein Konto beiseitelegt, der merkt erst, wie viel er eigentlich für eine gute Absicht geben könnte.

Durch eine Spende verliert man kein Geld, sondern tut etwas Gutes, das man in vielen Fällen auch noch steuerlich absetzen kann.

Diese Mehrkontenmodelle gibt es noch

Das 6-Konten-Modell ist nur eine Möglichkeit, Klarheit über die eigenen Finanzen zu erhalten und die Unkenntnis über unnötige oder zu hohe Ausgaben zu bekämpfen. Doch für manche Menschen ist die Aufteilung auf sechs Konten zu viel Aufwand. Mehr als ein Konto zu besitzen, ist dennoch sinnvoll, um Geld zu sparen. Weitere Mehrkontenmodelle sind:

Gut zu wissen: Zu allen Modellen haben wir für dich einen praktischen Artikel vorbereitet, der dir Antworten auf alle wichtigen Fragen gibt und dir Klarheit verschafft, wenn du noch dabei bist, die richtige Variante oder das beste Konto zu suchen.

Fazit

Das 6-Konten-Modell ermöglicht jedem, einen detaillierten Blick auf die eigene Finanzsituation zu erlangen. Die Aufteilung der Einnahmen in sinnvolle Kategorien und je ein eigenes Konto pro Wunsch oder Ziel ist zwar im ersten Moment umfassend, doch der Aufwand, jedes Konto anzulegen, zahlt sich aus.

Durch die Aufteilung der Einnahmen nach dem 6-Konten-Modell wird automatisch und regelmäßig in allen Bereichen gleichermaßen Geld zurückgelegt. Im Gegensatz zu anderen Mehrkontenmodellen werden hier auch die Weiterbildung und die Möglichkeit für Spenden beachtet und in je einem eigenen Konto umgesetzt.

Eine regelmäßige Prüfung der Kosten auf Veränderungen kann die Erreichung der Sparziele sogar noch optimieren.

Das 6-Konten-Modell ist sowohl für Familien und Paare als auch für Singles geeignet und lässt sich in jedem Alter umsetzen.

FAQ

Ist das 6-Konten-Modell für eine Familie sinnvoll?
Welche Nachteile hat das 6-Konten-Modell?
Wer ist T. Harv Eker?
Warum gibt es ein Konto für Weiterbildung?
Wie teile ich die Konten als Paar auf?
Welche Konten-Kategorien gibt es beim 6-Konten-Modell?
Wie nutze ich das 6-Konten-Modell in meiner Banking-App?
Bei welcher Bank soll ich das Haupt-Konto anlegen?
Lohnt sich die Arbeit, 6 Konten anzulegen, wirklich?
Helfen mehrere Konten dabei, mein Spar-Verhalten zu ändern?

Wie hat dir das 6-Konten-Modell dabei geholfen, deine Finanzen zu regeln und endlich Geld für die wichtigen Dinge im Leben zu sparen? Teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren mit uns. Wir freuen uns auf deine Erfolgsstory!

4 von 5 aus 2 Bewertungen

Als ich selbst ein neues Girokonto gesucht habe, wurde mir bewusst, wie unübersichtlich der Markt ist. Mit KontoGuru.de biete ich jedem eine Anlaufstelle, der sich über Bankprodukte informieren möchte. Reviews, Vergleiche und Ratgeber erstelle ich gemeinsam mit meinem Team. Unsere aktuellen Artikel geben einen Überblick über die Produkte von Filialbanken, Direktbanken und Fintechs. Eine Leidenschaft für Banking-Themen hatte ich schon immer und konnte im Wirtschaftsstudium tief in die Finanzwelt eintauchen.

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